Guter Grund entsteht
gemeinsam
Journalismus dazwischen ...
... zwischen Umweltschutz und Landwirtschaft
Wie reden wir über Landwirtschaft, Klima und Natur und vor allem: Wer kann vermitteln? Dazwischen soll einen konstruktiveren, lösungsorientierten Diskurs zwischen Umweltschutz und Landwirtschaft ermöglichen. Dafür bieten wir Unterstützungsangebote für Journalist*innen und Kommunikator*innen, die an dieser spannungsreichen Schnittstelle arbeiten. Unsere Angebote basieren auf einem empirischen Prozess und sind gemeinsam mit Journalist*innen entwickelt worden. Dazwischen wird von der Universität Hohenheim durchgeführt und vom Bundesamt für Naturschutz finanziert.
Das bietet Dazwischen
Die Dazwischen-Community
Die Dazwischen-Community besteht aus Medienschaffenden, die im Spannungsfeld Landwirtschaft und Umweltschutz arbeiten. Dazwischen bietet der Community einen Raum für Austausch, gegenseitiges Lernen und Unterstützung für die Recherche. Außerdem soll an gemeinsamen Projekten gearbeitet und die Community laufend weiterentwickelt werden.
So kommt die Community zusammen:
- Regelmäßige Online-Treffen: Monatlicher Austausch untereinander und Gastbeiträge von Expert*innen aus Landwirtschaft, Umweltschutz und Forschung.
- Diskussionsforum: Erfahrungen, Fragen und Recherche-Hinweise mit anderen Medienschaffenden, die das Themenfeld kennen, teilen.
- Themendossiers: Kompakt aufbereitete Hintergründe, Daten und Praxisbeispiele mit Fokus auf Lösungen und konstruktive Ansätze. Erarbeitet von Journalist*innen.
- Sammelband: Im Rahmen des Projekts soll auch ein Sammelband mit der Community erarbeitet werden.
Du arbeitest journalistisch und hast Interesse an der Community? Hier kannst du dich eintragen:
Der Kontaktmakler
Eine kuratierte Datenbank mit Expert*innen, Wissenschaftler*innen und Praxisakteuren sowie Journalist*innen aus dem Themenfeld Landwirtschaft und Umweltschutz. Hier findet man schnell passende Ansprechpersonen und kommt direkt mit ihnen in Kontakt.
So soll der Kontaktmakler unterstützen:
- Suche nach Thema oder Region: Standardisierte Profile mit Schwerpunkten, Kurzvita und direkten Kontaktdaten machen die Recherche nach Interviewpartner*innen einfacher.
- Mehr Perspektivenvielfalt: Der Makler hilft dabei, über die üblichen Stimmen hinauszugehen, mit Fokus auf Lösungsansätze und konstruktive Akteure.
- Sichtbarkeit für Expert*innen: Wer sich einträgt, kann seine Themen gezielt an relevante Medienschaffende herantragen. Expert*innen können relevante Journalist*innen identifizieren und selbst kontaktieren.
Du bist Wissenschaftler*in, Akteur*n oder hast anderweitig Expertise in dem Themenfeld und möchtest für Medienschaffende sichtbar sein? Trage dich hier ein:
Für wen ist Dazwischen?
Dazwischen richtet sich an Medienschaffende, die im Themenfeld Landwirtschaft und Umweltschutz arbeiten und an Expert*innen, die für journalistische Anfragen erreichbar sein möchten.
Medienschaffende
- Fachjournalist*innen, die tief im Thema sind, aber neue Stimmen, frische Perspektiven und ein breiteres Netzwerk suchen.
- Publikumsjournalist*innen, die sich schnell in komplexe Fachthemen einarbeiten und verlässliche Ansprechpersonen finden müssen.
- Nachwuchsjournalist*innen, die sich im Themenfeld orientieren, Sicherheit in der Recherche gewinnen und erste Kontakte knüpfen möchten.
- Kommunikator*innen & Influencer*innen, die journalistisch arbeiten, aber nicht redaktionell gebunden sind, zum Beispiel in Podcasts, auf Social Media oder in eigenen Publikationen.
Expert*innen & Praxisakteure
- Wissenschaftler*innen, die ihre Arbeit sichtbar machen und mit Medienschaffenden ins Gespräch kommen möchten.
- Praktiker*innen aus Landwirtschaft und Umweltschutz, die konstruktive Ansätze aus ihrem Alltag in die Berichterstattung einbringen wollen.
Hintergrund
Die Angebote von Dazwischen sind in einem empirisch fundierten Entwicklungsprozess gestanden. Wir haben zunächst analysiert, welche Unterstützungsangebote für Journalist*innen bereits existieren und was davon funktioniert. Anschließend haben wir Journalist*innen und Kommunikator*innen in qualitativen Interviews befragt: Wie arbeiten sie im Konfliktfeld Landwirtschaft und Naturschutz? Wo fehlt Unterstützung? Was würde tatsächlich helfen?
Die Ergebnisse dieser Interviews bildeten die Grundlage für eine Reihe von Workshops, in denen wir gemeinsam mit Journalist*innen konkrete Angebotsideen entwickelt haben. So konnten wir sicherstellen, dass das, was entsteht, dem tatsächlichen Bedarf entspricht.
Projektverlauf
Start
Beginn von Dazwischen: Theoretische und konzeptionelle Vorarbeit, Identifikation relevanter Akteure und Journalist*innen.
Marktanalyse
Marktüberblick vergleichbarer Weiterbildungsakteure, mit Fokus auf die DACH-Region.
Bedarfsanalyse
In einer Reihe an Leitfadeninterviews mit Journalist*innen und Medienschaffenden wurden die Auffassung des Themenfelds, mögliche Lösungen und Anforderungen an Unterstützungsangebote analysiert.
Workshops
In Workshops wurden gemeinsam mit Journalist*innen konkrete Unterstützungsangebote entwickelt.
Entwicklung
Mit den Ergebnissen aus dem Prozess werden die Unterstützungsangebote nun realisiert.
Abschluss
Die Erfahrungen und Ergebnisse werden im Rahmen einer Publikation aufgearbeitet und reflektiert.