Marktanalyse

Methode

Im Rahmen einer umfassenden Online-Recherche haben wir 47 relevante Unterstützungsangebote aus den Bereichen Landwirtschaft und/oder Naturschutz identifiziert – 39 davon aus der DACH-Region, 9 international.
Ziel war es, einen breiten Überblick über die Vielfalt bestehender Angebote zu gewinnen und Best Practices herauszufiltern.
Der Fokus lag bewusst auf einer vielfältigen Auswahl, nicht auf vollständiger Erfassung. So sollten Redundanzen vermieden werden. Alle Angebote wurden systematisch analysiert und in Kategorien eingeordnet, um zentrale Trends und Erfolgsfaktoren sichtbar zu machen.

Erkenntnisse unserer Analyse

1. Wenige Angebote für den Agrarjournalismus
Es gibt kaum spezifische Vernetzungs-, Service- oder Informationsangebote für Agrarjournalist*innen. Bestehende Angebote sind meist in akademische Ausbildungen eingebettet oder richten sich primär an Landwirt*innen, um diese bei der Kommunikation ihrer eigenen Arbeit zu unterstützen.

2. Breites Angebot im Klima- und Naturschutzjournalismus
Im Bereich Klima- und Naturschutzjournalismus existiert ein vielfältiges Angebot: von akademischen Weiterbildungen bis hin zu praxisnahen Informations- und Netzwerkangeboten.

3. Fehlende Netzwerke im Agrarbereich
Während im Nachhaltigkeitsjournalismus moderne und gut vernetzte Initiativen wie das „Netzwerk Weitblick“ oder das „Netzwerk Klimajournalismus“ existieren, fehlen im Agrarbereich vergleichbare offene Netzwerke vollständig.

4. Keine interdisziplinären Angebote
Angebote, die Landwirtschaft und Naturschutz gemeinsam adressieren, sind bislang nicht vorhanden – obwohl die Themen eng miteinander verknüpft sind und ein integrierter Ansatz sinnvoll wäre.

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